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Runder Tisch "Zirkuläre Wertschöpfung" NRW             

Der Runde Tisch Zirkuläre Wertschöpfung NRW vereint Akteure des Landes, die sich an unterschiedlichen Positionen der Wertschöpfungskette mit dem Thema zirkuläre Wertschöpfung befassen. Ziel ist es, einen Austausch und eine Abstimmung von Aktivitäten herzustellen und damit eine Basis für gemeinsame Projekte und Kooperationen aufzubauen. Gleichzeitig sollen auf diese Weise Doppelstrukturen vermieden werden. Darüber hinaus ist es das Ziel des Runden Tisches eine gemeinsame Strategie für zirkuläre Wertschöpfung in NRW zu entwickeln.

Philosophie und Ziel des Netzwerkes

  • Austausch zwischen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette
  • Gemeinsame Außendarstellung bei nationalen und internationalen Veranstaltungen
  • Anstoß von gemeinsamen Projekten und Kooperationen
  • Entwicklung einer gemeinsamen zirkulären Strategie für NRW

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Teilnehmer "Runder Tisch"

Circular Economy Initiative Deutschland (CEID)

Kurzbeschreibung der Institution

Die Circular Economy Initiative Deutschland (CEID) hat eine Mission: eine Roadmap für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft! Zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zeigen wir neue Wege auf.
Heutige Produktions- und Konsummuster folgen meist einer linearen Logik: extrahieren, herstellen, konsumieren, entsorgen. Diese Art des Wirtschaftens ist mit hohen Kosten für Mensch und Umwelt verbunden – Klimawandel und Umweltverschmutzung gehören zu den Folgen. Das Konzept der Circular Economy zielt darauf ab, dies grundlegend zu verändern, indem Material- und Energiekreisläufe optimiert und - so weit wie möglich und ökologisch sinnvoll - geschlossen werden. Welche Veränderungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfung dafür notwendig sind, erörtern Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Circular Economy Initiative Deutschland.
Die Förderung für das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereitgestellt. Die Initiative wurde 2019 ins Leben gerufen und wird unter der Federführung von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und in Kooperation mit SYSTEMIQ durchgeführt.

Aktivitäten/Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

In interdisziplinären und branchenübergreifenden Arbeitsgruppen (AGs) erörtern rund 130 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, wie zirkuläre Wirtschaftssysteme ermöglicht und umgesetzt werden können. Dazu untersuchen sie mögliche Anwendungsfelder und diskutieren, welche Rahmenbedingungen zu einer erfolgreichen Umsetzung führen könnten. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen und Gestaltungsoptionen abgeleitet und in Form einer Circular Economy Roadmap für Deutschland zusammengefasst. Die Circular Economy Initiative Deutschland definiert Ziele für diesen Veränderungsprozess und fokussiert folgende Themen:
• Zirkuläre Geschäftsmodelle und digitale Technologien als Innovationstreiber
• Neue Wertschöpfungsnetzwerke für Batterien und Verpackung
• Rahmenbedingungen für eine zirkuläre Transformation und Bemessung der volkswirtschaftlichen Circular Economy Potenziale

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Susanne Dr. Kadner

CirQualityOWL

Kurzbeschreibung der Institution

Mit CirQuality OWL realisieren die etablierten 5 Innovationsnetze der Region zusammen mit dem VDI OWL und der FH Bielefeld ein Kompetenznetzwerk zur Umsetzung des Regionalen Handlungskonzeptes Ostwestfalen-Lippe für einen zukunftsfesten Produktionsstandort.

CirQuality OWL greift die aktuellen Herausforderungen durch volatile Rohstoffpreise, die exponentiell ansteigende Verwendung von Micro-Elektronik in Bauteilen zur Internetanbindung (Industrie 4.0, Internet of Things), Verbundmaterialien in Leichtbauprodukten und Verpackungen sowie reduzierte Deponiemöglichkeiten für Baumaterialien auf. Akteure in Unternehmen, Hochschulen, Multiplikatoren, Gesellschaft und Politik werden für die wachsenden Chancen der Circular Economy, der „zirkulären Wertschöpfung“, qualifiziert. Hierbei werden Produkte, Bauwerke, Bauteile oder Materialien von Anfang an so konzipiert, dass sie in stetigem Kreislauf – ohne Deponie oder Downcycling – eingesetzt werden können.

Durch ein gezieltes Capacity Building und die Modellierung eines regionalen Innovationsökosystems für zirkuläre Wertschöpfung werden mit CirQuality OWL Handlungsmöglichkeiten in der komplexen Akteursstruktur der zirkulären Wertschöpfung erarbeitet. 60 regionale und überregionale Kooperationspartner machen mit. Die besonders ausgeprägten Kompetenzen der Region bei Industrie 4.0 und Digitalisierung ermöglichen besondere Realisierungschancen für die zirkuläre Wertschöpfung am Produktionsstandort OWL.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

Folgende Projekte sind für Ostwestfalen-Lippe angedacht:

  • Circular Economy entdecken: Darstellung, Verbreitung und Diskussion des Ansatzes in der Region
  • Regionales Capacity Building:Aufbau eines Kompetenznetzwerks in OWL
  • Akteure qualifizieren: Qualifizierung von Akteuren in den Unternehmen für die neuen Möglichkeiten
  • Akteure strategisch unterstützen: Weiterentwicklung für OWL mittels Studien und Forschungsarbeiten
  • Regionale Identität ausbauen: Entwicklung einer regionalen Circular Economy-Strategie
  • Ergebnisse transferieren: Regionaler und überregionaler Austausch und Transfer von Ergebnissen 

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Klaus Meyer

Milser Straße 37
33729  Bielefeld

CSCP

Kurzbeschreibung der Institution

Das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) arbeitet als gemeinnütziger „Think- and Do-Tank“ mit nationalen und internationalen privaten und öffentlichen Partnern und Kunden sowohl in Forschungsprojekten als auch an Beratungs- und Transferaktivitäten im Bereich Nachhaltiger Konsum und Nachhaltige Produktion. Ein besonderer Schwerpunkt bildet die Förderung einer „Circular Economy“ auf unterschiedlichen Ebenen.

Aktivitäten/Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

R2π– The route to circular economy (Laufzeit: 2016-2019): Horizon-2020-Forschungsprojekt unter Leitung des CSCP, in welchem zirkuläre Geschäftsmodelle identifiziert und u.a. eine umfangreiche Business Toolbox entwickelt wurde:

ETC/EEA: Bereits seit 2009 unterstützt das CSCP die European Environmental Agency (EEA) beim Aufbau von Kompetenzen, Austausch von good practices und sogenanntem Peer Learning zwischen Individuen und Institutionen, z.B. im European Topic Centre on Waste and Materials in a Green Economy (ETC/WMGE). Hier werden u.a. vom CSCP jährlich Stakeholder-Workshops, Webinare und Konferenzen organisiert. Das CSCP hat zudem an diversen Circular Economy Briefings mitgearbeitet:

Der Consumer Insight Action Panel – Club für nachhaltige Verpackungslösungen bringt die wichtigsten Stakeholder zum Thema Plastikverpackungen zusammenbringen und trägt zu einer Integration der Verbraucherperspektive bei der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen bei. Indem neue Erkenntnisse zum Konsumentenverhalten aufbereitet und in Pilotprojekten gemeinsam mit Handel und Herstellern getestet werden, wird der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigt.

Mit dem „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“ (M4KS) arbeitet das CSCP direkt mit kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Frage, wie die Digitalisierung nachhaltige und z.T. zirkuläre Geschäftsmodelle und Produktion stärken kann. Im Rahmen dieses Projekts wurden über 40 Pilotprojekte mit Unternehmen aus verschiedenen Sektoren erfolgreich umgesetzt.

City Loops – Circular Business Innovations for Sustainable Urban Transitions bündelt bestehende Workshop-Erfahrungen aus Circular Economy-Schulungen im Rahmen von Climate-Kik. Ziel ist es, (1) die Kompetenzen von KMU (einschließlich Unternehmern und Existenzgründern) zu erhöhen, um zirkuläre Lösungen zu identifizieren, zu entwickeln und umzusetzen; und (2) selbstmobilisierende und sich entwickelnde Lernnetzwerke zu entwickeln, um den Aufbau von Kapazitäten und die Skalierung zirkulärer Lösungen in KMU zu fördern.

Das CSCP ist durch seinen Direktor Michael Kuhndt im Steuerungskreis der European Circular Economy Stakeholder Platform vertreten. Er bringt dort relevante Themen und Erfahrungen ein, diskutiert Ansätze der EU-Kommission und vernetzt sich mit europäischen Experten und Stakeholdern.



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Stephan Schaller

Hagenauer Strasse 30
42107 Wuppertal

DGAW / CLIB 2021

Kurzprofil des Instituts

CLIB (Cluster Industrielle Biotechnologie) ist ein internationaler Open-Innovation-Cluster von Großunternehmen, KMUs, akademischen Instituten und Universitäten sowie anderen Akteuren, die in der Biotechnologie und der zirkulären Bioökonomie tätig sind. Der Cluster umfasst etwa 100 Mitglieder mit einem Anteil von etwa 25 % internationaler Mitglieder. Das übergeordnete Ziel von CLIB ist es, Akteure entlang und über Wertschöpfungsketten hinweg zu vernetzen und neue Möglichkeiten für Innovationen, Projekte und Geschäfte zu identifizieren. Hierdurch entwickelt der Cluster branchenübergreifende biotechnologische Lösungen für nachhaltige Prozesse und Produkte. Einschlägige Projektbereiche werden vom CLIB-Team gemeinsam mit den Mitgliedern in einem iterativen Prozess identifiziert. CLIB ist ein Verein, dessen Mitglieder die Interessen und Aktivitäten des Clusters mitgestalten.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

Ein in NRW angesiedeltes Projekt widmet sich der Verbesserung der Identifizierung und Produktion von Hochleistungsinhaltsstoffen (HiPerIn2.0) für Märkte wie Klebstoffe, Körperpflege, Textilien oder Lebens- und Futtermittel. Diese Aktivität wird vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderte Regionale Innovationsnetzwerk Stoffströme (RIN Stoffströme) befasst sich mit eine optimierten Nutzung von Seiten- und Reststoffströmen im Rheinland. Dazu werden im Projekt Partner aus diversen Branchen und Disziplinen vernetzt, um Wertschöpfungsketten-übergreifende Lösungen zu erarbeiten.

Gemeinsam mit Partnern in Deutschland, Flandern und den Niederlanden hat CLIB den BioInnovation Growth Mega-Cluster (BIG-Cluster) gegründet, der die Entwicklung neuartiger grenzüberschreitender Wertschöpfungsketten auf Basis von Lignocellulose oder C1-Gasen zum Ziel hat und eine grenzüberschreitende Bildungsinitiative entwickelt. Innerhalb des BIG-Clusters koordiniert CLIB drei laufende Projekte: In ALIGN zielt das Konsortium darauf ab, neue niedrig- und höherwertige Aromaten auf Basis von Lignocellulose zu produzieren. In BioCOnversion entwickeln die Partner ein biotechnologisches Verfahren zur CO/CO2-Gasumwandlung. In CROSSBEE soll eine grenzüberschreitende Bioökonomie-Ausbildung aufgebaut werden. Alle drei Projekte werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Darüber hinaus ist CLIB in mehreren Horizon 2020 Projekten sowie im INTERREG Deutschland-Nederland Programm aktiv.



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Dennis Herzberg

Völklinger Sr. 4
40219  Düsseldorf

Effizienz-Agentur NRW

Kurzprofil des Instituts

Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) arbeitet im Auftrag des NRW-Umweltministeriums und gibt Industrie und Handwerk in Nordrhein-Westfalen als neutraler Partner seit mehr als 20 Jahren Impulse für ein ressourceneffizientes Wirtschaften und begleitet die Umsetzung von Maßnahmen. Die Agentur unterstützt produzierende Unternehmen mit der Ressourceneffizienz-Beratung dabei, ihre Produkte und Prozesse noch effizienter zu gestalten und damit Kosten und Umweltbelastungen zu reduzieren. Darüber hinaus bietet die EFA mit der Finanzierungsberatung Unterstützung bei der Finanzierung von notwendigen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben oder Investitionen und begleitet die Umsetzung von Maßnahmen.

Im Rahmen von Veranstaltungen, Schulungen, Workshops und Webinaren informiert die EFA über aktuelle Entwicklungen im Themenfeld. Auch initiiert und unterstützt sie zahlreiche Unternehmensnetzwerke.

Inzwischen setzen sich insgesamt 31 EFA-Mitarbeiter in Duisburg sowie in den acht Regionalbüros Aachen, Bergisches Land, Bielefeld, Münster, Niederrhein, Rheinland, Siegen und Werl dafür ein, dass Unternehmen in NRW von den Vorteilen des ressourceneffizienten Wirtschaftens profitieren.

Aktivitäten/Projekte zirkuläre Wertschöpfung

Die Circuar Economy ist ein volkswirtschaftliches Konzept, welches eine Kreislaufführung von Produkten, Komponenten und Materialien durch verschiedene Akteure impliziert, und somit wirtschaftliches Wachstum entkoppelt von Ressourcenverbrauch vorsieht. 

Für die Ermöglichung einer solchen Kreislaufführung von Ressourcen sind drei Entwicklungen notwendig, die von verschiedenen Akteuren vorangetrieben werden können:

  • Weniger Material und Energie einsetzen
  • Produkte und Komponenten länger nutzen 
  • Material wieder verwenden 

Um die Kreislaufführung von Ressourcen zu verbessern, müssen innovative Geschäftsmodelle, Verfahren, Prozesse und Produkte entwickelt werden. Die Effizienz-Agentur NRW unterstützt produzierende Unternehmen auf diesem Weg mit ihrem Beratungsangebot im Themenfeld Ressourceneffizienz. 

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Herr Dr. Peter Jahns

Dr. Hammacher-Straße 49
47119 Duisburg

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Kurzbeschreibung der Institution

Fraunhofer UMSICHT ist Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft durch Bereitstellung und Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Das engagierte UMSICHT-Team erforscht und entwickelt gemeinsam mit Partnern nachhaltige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, die begeistern. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus. Das Institut hat Standorte in Oberhausen, Willich und Sulzbach-Rosenberg. Fraunhofer UMSICHT erwirtschaftete im Jahr 2018 mit einer Belegschaft von 529 Personen einen Umsatz von mehr als 42,2 Millionen Euro. Als eins von 72 Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Organisation für angewandte Forschung in Europa, sind wir weltweit vernetzt und fördern die internationale Zusammenarbeit.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

- Fraunhofer UMSICHT leitet den Fraunhofer-Forschungscluster Circular Plastics Economy für eine nachhaltige Kunststoffwende. Fünf Fraunhofer-Institute bringen ihre Kompetenz zu den Themen: Kunststoff-und Additiventwicklung, Abbau in der Umwelt, Logistik, Abfallwirtschaft, Circular Assessment, Prototypenbau und Geschäftsmodellentwicklung ein.
- Ermittlung von Mikroplastikemissionen u .a mit Projekten in den Bereichen: Reifenabbrieb, Kosmetik, und der Konsortialstudie Mikroplastik
- Umweltbewertung von Stoffströmen, Verfahren und Organisationen
- Darstellung von Stoff- und Energieflüssen mit Geoinformationssystemen zur Entscheidungsunterstützung
- Entwicklung von Biokunststoffen

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Dr.-Ing. Markus Hiebel (MSc)

Osterfelder Straße 3
46047  Oberhausen

INZIN Institut

IWARU - AG Ressourcen

Kurzbeschreibung der Institution

Im IWARU - Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen, Umwelt an der FH Münster wird anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Wasser, Umwelt, Ressourcen, Infrastruktur und Energie durchgeführt. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Sabine werden in der Arbeitsgruppe Ressourcen seit 2005 nationale wie internationalen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und der Zielsetzung Umsetzung der Kreislaufwirtschaft sowie Steigerung der Ressourceneffizienz durchgeführt.

Die AG Ressourcen, mit aktuell 15 wissenschaftlichen und nicht wissenschaftlichen Mitarbeitern, verfügt über ein umfangreiches Netzwerk, arbeitet eng mit öffentlichen und gewerblichen Partnern und unterhält auf Grund der langjährigen Tätigkeiten eine Vielzahl von Kontakten zu administrativen Einrichtungen. Der Transfer der Ergebnisse erfolgt über die Lehre sowie über umfangreiche Gremienarbeit, Vorträge und Veröffentlichungen und nicht zuletzt über die von der AG Ressourcen hauptverantwortlich gestalteten Kreislaufwirtschaftstage Münster.

Aktivitäten/Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

Schwerpunkte der aktuellen Forschungsarbeiten liegen in den Bereichen:

Steigerung der Ressourceneffizienz im Hoch- und Tiefbau, und hier u. a.

  • die Entwicklung von Methoden zur Bestimmung der Stoffströme in anthropogenen Lager im Hoch- und Tiefbau und der Ableitung von Ressourcenhaushaltsmodellen über
  • die Erarbeitung von Bewertungskriterien für recyclinggerechte Baukonstruktionen und –produkte,
  • die Erprobung von Aufbereitungstechnologien für Bauabfälle mit dem Ziel einer möglichst hochwertigen Verwertung
  • die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen zur langfristigen Rohstoffsicherung für Unternehmen.

Qualitätssicherung von Sekundärrohstoffen

  • Sensorgestützte Echtzeitanalytik von Alt- und Neuschrott,
  • Evaluierung der Altholzverordnung im Hinblick auf eine notwendige Novellierung,
  • Untersuchungen zum Anteil der stofflichen Verwertung beim Einsatz gütegesicherter Sekundärbrennstoffe (SBS®) in Zementwerken.

Entwicklung von Lösungsansätzen im Batterierecycling

  • Digitalisierung einer automatisierten Demontage und sensorgestützten mechanischen Aufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien für ein hochwertiges Recycling
  • Optimierung nasser Aufbereitungstechniken zur Rückgewinnung recyclingfähiger Fraktionen aus Lithium-Altbatterien

Weitergehende Informationen zu den verschiedenen Projekten finden Sie hier.

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Wojciech Walica

Corrensstraße 25
48149 Münster

Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft NRW

Kurzprofil des Instituts

Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) hat Anfang 2017 seine Arbeit aufgenommen. Es versteht sich als Partner und Netzwerkmanager für den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung, Verbänden, Hochschulen, Regionalagenturen und der Wirtschaftsförderung auf regionaler und lokaler Ebene. Zentrales Ziel ist die Stärkung der Umweltwirtschaft in NRW über eine Identifizierung und verbesserte Nutzung von Innovationstrends sowie nationalen und internationalen Marktchancen.

Unsere Ziele:

Wir machen die Potenziale und Stärken der Umweltwirtschaft in NRW sichtbar und schaffen Plattformen für den Austausch zur Ressourcen-, Klima- und Raumwende auf regionaler Ebene und in den Teilmärkten. Wir unterstützen die Marktentwicklung der Umweltwirtschaft über die Bereitstellung von Know-How zu Innovations- und Marktpotenzialen in den Regionen und Teilmärkten.

Durch Informations-Veranstaltungen in NRW, Unternehmerreisen und Messen wird für KMU der Weg ins internationale Geschäft gezielt befördert. Passgenaues Matchmaking von Unternehmen – in NRW und unseren Partnerländern – sowie maßgeschneiderte Informationsverbreitung stehen für uns im Bereich Internationale Märkte im Vordergrund.

Als Netzwerkmanager stehen wir zur Bündelung der Interessen der Umweltwirtschafts-Unternehmen, Forschung, Verbände und Wirtschaftsförderung zur Verfügung.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

Mit regelmäßigen Technologiescreenings identifizieren wir technische und organisatorische Neuerungen in den Teilmärkten der Umweltwirtschaft. Die Ergebnisse der Technologiescreenings und die Informationen aus dem Austausch mit den Netzwerkpartnern werden genutzt, um gezielt Themen zwischen den Netzwerkpartnern zu verbreiten und neue Innovationen zu initiieren.

Wir stoßen Kooperationen zwischen Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Verwaltung an, um gemeinsam ökonomische Potenziale und identifizierte Marktchancen der Umweltwirtschaft zu erschließen. Gemeinsam mit strategischen Partnern des Landes und der Fokusländer unterstützen wir die internationale Kommunikation und Vermarktung innovativer Kernkompetenzen der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft. Auf lokaler und regionaler Ebene fördern wir mit geeigneten Angeboten die Arbeit etablierter Akteure.

Teile des Netzwerkmanagements überführen wir in eigenständig von der Umweltwirtschaft getragene Strukturen, die eine Artikulierung und Vertretung ihrer Interessen als ökonomischer Impulsgeber ermöglichen und Unternehmen ins Licht der Öffentlichkeit bringen, die mit ihren Geschäftsmodellen verstärkt auf Klima- und Umweltschutz setzen.

Wir stärken mit der Marke „Umweltwirtschaft – Vorsprung für NRW“ die Positionierung des Landes als führenden, nachhaltigen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort und als Anbieter von innovativen Umwelttechnologien auf nationaler und internationaler Ebene.

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Oliver Lühr

VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Kompetenznetzwerk Zirkuläre Wertschöpfung /:metabolon

Kurzbeschreibung der Institution

Im Rahmen des Forschungsprojektes :metabolon wird unter der Leitung des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Verbänden ein Netzwerk für zirkuläre Wertschöpfung aufgebaut. Koordiniert wird das Projekt durch die Forschungsgemeinschaft :metabolon. Unter fachlicher Leitung dreier Hochschulinstitute mit Forschungsschwerpunkten in allen Sektoren der Sekundärrohstoffwirtschaft gliedert sich das Netzwerk in folgende Kernteams:


- Stoffliche Verwertung: Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen und Umwelt (IWARU), FH Münster – Leitung Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme


- Thermische Behandlung: Lehr-und Forschungsinstitut der Energierohstoffe (TEER), RWTH Aachen – Leitung Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker


- Logistik & Prozessanalyse: Lehrstuhl für Operations Management (OM), RWTH Aachen – Leitung Prof. Dr. Grit Walther


Hintergrund des Vorhabens ist die zunehmende Rohstoffverknappung und das Bestreben, das Wirtschaftswachstum von der Entnahme primärer Rohstoffe zu entkoppeln und somit die Abhängigkeit von volatilen Märkten zu reduzieren. Im Sinne der Vision einer Circular Economy, wie sie auch durch den Aktionsplan der EU-Kommission verabschiedet wurde, soll gemeinsam mit Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette die Schließung von Stoffkreisläufen und Kaskadennutzung für ausgewählte Stoffströme erreicht werden. Mit diesem Ansatz, der einen intensiven Austausch und Kooperationen innerhalb des zu schaffenden Netzwerkes vorsieht, sollen positive Auswirkungen auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene geschaffen werden. Insbesondere der Standort NRW bietet aufgrund seiner breit aufgestellten Rohstoffindustrie hohes Potenzial den Wandel hin zu einer zirkulär wertschöpfenden Wirtschaftsstruktur zu bewerkstelligen.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

Vor diesem Hintergrund arbeitet das Netzwerk zirkuläre Wertschöpfung daran, Akteure aus Forschung, Industrie Politik und Gesellschaft zusammenzubringen, Verwertungspotenziale zu identifizieren, effektive Nutzungskonzepte zu entwickeln und somit Stoffkreisläufe zu schließen. Hierbei wird die gesamte Wertschöpfungskette von Planung und Design über Herstellung und Nutzung bis hin zur Sammlung und Aufbereitung (siehe Abbildung) betrachtet. Im gemeinsamen Dialog werden Chancen und Herausforderungen der jeweiligen Stoffströme herausgearbeitet und Wissen aus den spezifischen Kompetenzbereichen ausgetauscht. Somit können Doppelstrukturen unterbunden, Synergien genutzt und Maßnahmen zur Lösung der Herausforderungen abgeleitet werden.

Darüber hinaus fungiert das Netzwerk als Kompetenzzentrum für zirkuläre Wertschöpfung und möchte durch die enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern Schwerpunkte in Forschung und Förderung setzen. Als Ideenschmiede für neue Forschungsvorhaben werden die Erkenntnisse aus der Netzwerkarbeit bedarfsorientiert als Impulse für die Förderung auf Landesebene genutzt. Gleichzeitig wird die Forschung effektiver gestaltet und die Umsetzung von Ergebnissen in die Praxis erleichtert.
Initiale Schwerpunkte sind die Themenfelder des Recyclings mineralischer Baustoffe im Arbeitskreis unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme und die Entsorgung von Klärschlamm vor dem Hintergrund der Phosphorrückgewinnung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Peter Quicker. Unter Leitung von Prof. Dr. Grit Walther wird ein Decision Support System (DSS) zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen in der Kreislaufwirtschaft entwickelt. Das Instrument dient den Partnern des Netzwerks sowohl als Datenbank, als auch der Ermittlung von Forschungsschwerpunkten sowie zur Optimierung von Wertschöpfungsketten

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Dr. Yvonne Hilgers

Braunswerth 1
51766 Engelskirchen

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV)

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV)

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW).

Kurzbeschreibung der Institution

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE NRW).

Kurzbeschreibung Ihrer Aktivitäten/Projekte im Themenfeld der zirkulären Wertschöpfung

Das Wirtschaftsministerium NRW begleitet seit einigen Jahren eng die Debatte um den Übergang von einer linearen hin zu einer zirkulären Wirtschaft. Im Jahr 2016 hat es eine Analyse zu den Potenzialen einer zirkulären Wertschöpfung im Land Nordrhein-Westfalen vorgelegt.

Das MWIDE NRW verfolgt den Ansatz einer zirkulären Wertschöpfung als industrie-politisches Innovationskonzept. Dieses Konzept bietet den Orientierungsrahmen für den Übergang in eine ressourcenleichtere Wirtschaft und setzt dabei, ausgehend von einem Qualitätsmodell, das den linearen Pfad der Verschwendung verlässt, auf verschiedene Strategien:

- Schaffung (neuer) Produkte, Verfahren und Services auf der Basis einer Lebenszyklusbetrachtung;
- Schließung von Stoffkreisläufen, um Roh- und Werkstoffe möglichst lange zu verwenden und möglichst häufig wieder zu verwenden;
- Produkte robust, reparierbar und modular aufbauen, um deren Nutzungsdauer zu verlängern;
- mehr Produkt-Sharing ermöglichen oder Produktleistungen durch Product-as-a-Service oder Virtualisierung schrittweise entmaterialisieren;
- durch flexible Produktionssysteme, die auf Modularität, Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit basieren, eine größere Belastbarkeit angesichts externer Veränderungen erreichen.

Im Zentrum der Aktivitäten des MWIDE NRW steht die Identifikation und Vernetzung von Akteuren, die bereits an der Transformation Richtung zirkulärer Wertschöpfung arbeiten. Hierzu zählen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aber auch Multiplikatoren und Verbände. Diese Akteure will das MWIDE NRW unterstützen und ihnen insbesondere den Zugang zu Förderkontexten ermöglichen.

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Reinhold Rünker


Patrick Gütschow

ProduktionNRW

Kurzbeschreibung Institution

ProduktionNRW ist das Kompetenznetz des Maschinenbaus und der Produktionstechnik in Nordrhein-Westfalen und wird vom VDMA NRW durchgeführt. ProduktionNRW versteht sich als Plattform, um Unternehmen, Institutionen und Netzwerke untereinander und entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, zu informieren und zu vermarkten. Wesentliche Teile der Leistungen, die ProduktionNRW erbringt, werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Aktivitäten/Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

Für den Maschinen- und Anlagenbau ist die Kreislaufwirtschaft doppelt relevant: Maschinen produzieren nicht nur Produkte, sie werden auch für deren Wiederverwendung, Reparatur, Wiederaufbereitung und Recycling gebraucht. Langlebige Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen sind zudem auch Produkte, die in eine Kreislaufwirtschaft gehören. Dabei ist es wichtig, dass Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit bereits in der Designphase neuer Maschinen und Anlagen berücksichtigt werden. Themen wie Modularität, Retrofit und digitale Nachrüstung bestehender Anlagen sind beispielsweise Optionen, die weiter ausgebaut werden können und einen Beitrag leisten. Neue Geschäftsmodelle wie Sharing, Leasing, Betreibermodelle und Plattformökonomie werden heute und in Zukunft interessant. ProduktionNRW sensibilisiert zu den neuen Themen, informiert und versucht die „Thought-Leader“ der Branche miteinander zu vernetzen, um das Thema Circular-Economy (zirkuläre Wertschöpfung) in Nordrhein-Westfalen weiter voran zu treiben.

Kontakt

Phillip Kübber

Grafenberger Allee 125
40237 Düsseldorf

Prosperkolleg

Kurzbeschreibung der Institution

Das vom MWIDE.NRW geförderte Projekt Prosperkolleg hat bis Ende Mai 2022 den Auftrag, die Transformation hin zur zirkulären Wertschöpfung in der Emscher-Lippe Region und darüber hinaus in NRW zu erforschen und parallel zur Umsetzung anzuregen. Die Hochschule Ruhr West und die WiN Emscher-Lippe GmbH haben sich mit der Stadt Bottrop, der Effizienz-Agentur NRW und dem Verein Prosperkolleg e.V. zusammengeschlossen, damit gemeinsam mit Unternehmen in der Region Produktentwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen einer zirkulären Wertschöpfung der Weg geebnet werden kann. So werden Synergieeffekte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen geschaffen.

Unsere Vision:

Mit neuen Produkten, Verfahren und Geschäftsmodellen schließen wir gemeinsam Kreisläufe für eine lange Nutzung von Materialien. Erfahren Sie mehr über unsere Transformationsforschung und Sensibilisierung.

Unsere Mission:

Wir entwickeln mit Unternehmen praxisgerechte und skalierbare Lösungen, um Stoffe im Kreis zu führen. Wir führen verfahrenstechnische, informationstechnische und wirtschaftliche Kompetenzen zusammen und bieten Ihnen Zugänge zu einem breiten Forschungsnetzwerk. Wir fördern die Wettbewerbs- und Innovationskraft der Region durch Ressourcenerhalt.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

  • Kommunikation und Vernetzung: Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis
  • Betriebliche Initiierung: Erforschung von Ansatzpunkten zur betrieblichen Initiierung
  • Qualifizierungsbedarfe: Analyse und  Deckung von Qualifizierungsbedarfen z.B. über Train-the-Trainer-Konzepte
  • Forschungsnetzwerk: Aufbau und Organisation des virtuellen Forschungsnetzwerks zur zirkulärer Wertschöpfung in NRW (CE Research NRW)
  • CDEL: Aufbau eines Demonstrationslabors (CDEL = Circular Digital Economy Lab)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Frau Svenja Grauel

Lützowstr. 5
46236 Bottrop

RIN Stoffströme

Kurzbeschreibung der Institution

Das Regionale Innovationsnetzwerk Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung Rheinland (RIN Stoffströme) befasst sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft in einem regionalen Kontext. Es wird koordiniert vom Cluster Industrielle Biotechnologie 2021 e.V. (CLIB) in Zusammenarbeit mit den Kernpartnern Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) und EnergieAgentur.NRW. Ziel ist es, bisher nicht oder kaum genutzte Seiten- und Reststoffströme unterschiedlicher Herkunft einer stofflichen Verwertung in der Region zuführen. Hierdurch sollen technische und biologische Kohlenstoffkreisläufe geschlossen werden, um so die Ressourceneffizienz in der landwirtschaftlichen und industriellen Produktion zu erhöhen und damit Beiträge zur Rohstoffeinsparung und zum Klimaschutz zu entwickeln. Dabei sollen in der Region verfügbare Stoffströme genutzt werden und zwar unabhängig davon, ob sie aus der Region selbst stammen (z.B. biogene Reststoffe) oder erst in der Region einer sekundären Verwertung im Sinne der Kaskadennutzung zugeführt werden (z.B. städtische Abfälle, industrielle Seitenströme einschließlich CO und CO2-Emission).
Sämtliche der entwickelten Konzepte sollen dabei ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig sein. Dies erfordert den Nachweis einer wirtschaftlichen Tragfähigkeit, zumindest mit einer mittelfristigen Perspektive. Neue, alternative Verfahren stehen stets in Konkurrenz zu bestehenden Prozessen. Aufgrund des technischen Vorsprungs etablierter Verfahren, die - z.B. im Falle der chemischen Industrie - über Jahrzehnte optimiert wurden, können innovative Prozesse in der Regel nicht von Beginn an konkurrenzfähig sein. Durch die möglichst frühzeitige Einbindung von Praktikern aus der Industrie können jedoch Auswahl und Entwicklung von Prozessen anhand relevanter Kriterien sowie die Ausrichtung auf vielversprechende Produkte sichergestellt werden. Dies kann durch inter- und transdisziplinäre Netzwerke wie das RIN Stoffströme geschehen und damit Risiken in Entwicklung und Technologietransfer minimiert werden.

Aktivitäten/Projekte Zirkuläre Wertschöpfung

BioDisKo – Bioökonomische Nutzungspfade – Diskurs und Kommunikation (BMBF): dialogbiooekonomie.de
BIVAC – Bio-value chains for novel high-value products and compounds (Interreg Va): www.bivac.eu
BusinessP – Business Case Evaluierung: P-Gewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen (MWIDE): www.biotec.rwth-aachen.de
CIRCULAR-BIO – Interreg Netzwerk (Interreg Va): www.circular-bio.com

Kontakt

Gabi Schock

Hagerweg 26
47798 Krefeld

Dokumente

VDI e.V.

Kurzbeschreibung der Institution

Die Faszination für Technik treibt uns an: Seit mehr als 160 Jahren gibt der VDI – Verein Deutscher Ingenieure e.V. wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen und sorgt so für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 145.000 Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Über 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.
Für weitere Informationen zum VDI: https://www.vdi.de/ueber-uns

VDI-Fokusthema Zirkuläre Wertschöpfung

Das Thema „Zirkuläre Wertschöpfung“ betrachtet der VDI mit Stakeholdern aus unterschiedlichen Branchen und aus unterschiedlichen Perspektiven, um daraus Informationen für VDI-Mitglieder, Experten und Interessierte aus Gesellschaft, Medien, Industrie, Politik zur Verfügung zu stellen. Mit den VDI-Richtlinien stellt der VDI konkrete technische Handlungsempfehlungen für den Experten in der Praxis bereit. Ein breiter Wissenstransfer erfolgt über Workshops, Fachtagungen und Kongresse sowie über regionale Veranstaltungen der Bezirksvereine und Landesverbände des VDI.
Detaillierte Informationen zum Fokusthema Zirkuläre Wertschöpfung werden laufend unter folgendem Link zur Verfügung gestellt:
httsp://www.vdi.de/zirkulaere-wertschoepfung

Wuppertal Institut Bereich Kreislaufwirtschaft

ZENIT - Zentrum für Innovation und Technik in NRW

Kurzbeschreibung der Institution

Die ZENIT – Zentrum für Innovation und Technik versteht sich seit 1984 als Innovations- und Europaagentur des Mittelstandes und des Lande Nordrhein-Westfalen. Im Auftrag von EU, Bund und Land unterstützen wir mit mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei ihren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten und bringen potenzielle Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Aber auch Start-ups, schnell wachsende und große Unternehmen gehören zu unserem Kundenkreis.

Zentrales Ziel ist es, den Weg für gute Ideen zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu ebnen. Und diesen auch international zum Erfolg zu verhelfen und den Wirtschaftsstandort NRW zu stärken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, schaffen und nutzen wir regionale, nationale und internationale Netzwerke. Gesellschafter der ZENIT sind die nordrhein-westfälische Landesregierung, das Netzwerk ZENIT e.V. mit rund 200 mittelständischen Unternehmen sowie ein Bankenkonsortium. Zirkuläre Wertschöpfung bzw. Circular Economy ist neben anderen Themen wie
z.B. der Digitalisierung eines der strategischen Felder, wo die ZENIT
Unternehmen aus NRW unterstützt.

Aktivitäten/Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

Die zirkuläre Wertschöpfung ersetzt das Konzept des „End of the Pipe“ von Produkten in bestehenden linearen Wertschöpfungsketten durch Wertschöpfungskreisläufe, die so weit wie möglich geschlossen werden. Sie vermeidet oder verwertet „Abfälle“ durch einen entsprechenden Umgang mit Materialien, Produkten, Systemen und Geschäftsmodellen.

  • Seit den 80er Jahren sind wir auf verschieden Gebieten der Umweltschutztechnik für die mittelständische Unternehmen aktiv. Wir spiegeln dabei die Innovationskraft von Unternehmen mit den potenziellen wirtschaftlichen Erfolgen von Produkt- und Prozessentwicklungen.
  • Als Einstieg dient ein einfacher und individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittener Entwicklungs-Check, der alle Möglichkeiten der zirkulären Wertschöpfung berücksichtigt. Daraus abgeleitet folgen in verschiedenen Stufen die klassische Technologieberatung (Stand der Technik, Markt, Wettbewerb usw.) und Recherchen nach möglichen Technologieförderprogrammen. Wer möchte, erhält auch Unterstützung beim Einstieg in internationale Märkte.
  • Unser Know-how setzen wir unter anderem im ZIM-Kooperationsnetzwerk ReNeTex ein. Dessen Ziele sind die Konzeption und Etablierung eines Modells für die Kreislaufwirtschaft faserbasierter Produkte, der Aufbau einer Software-Lösung zur Verstetigung der Wertstoffströme sowie die Diskussion und Weiterentwicklung von Recyclingstrategien ist.

 ZENIT stellt seit 2010 den Vorsitzenden des bundesweit tätigen Richtlinienausschusses 4075 „Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)“ im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist damit bestens vernetzt.

Seit 2008 ist ZENIT zudem Knotenpunkt im Enterprise Europe Network unter den Namen NRW.Europa. Dieses von der EU finanzierte weltgrößte Netzwerk zur Unterstützung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen hilft bei der internationalen Vernetzung, Zugang zu europäischen Programmen und individueller Innovationsberatung. Insbesondere der Green Deal ist hier ein Anknüpfungspunkt für Aktivitäten, um die Akteure aus NRW hier in Richtung EU zu unterstützen.

Nähere Informationen zur ZENIT finden Sie hier: www.zenit.de

Kontakt

Michael Nolden

Bismarkstraße 28
45470 Mühlheim an der Ruhr

Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Kurzbeschreibung der Institution

Das "Rheinische Revier", zu dem die Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Kreis Neuss, die Städteregion Aachen und die Stadt Mönchengladbach gehören, ist durch die Gewinnung, Verstromung und Veredlung der Braunkohle geprägt.
Energiewende und Klimawandel stellen die Region vor eine Herausforderung. Absehbare Veränderungen sollen hier aber nicht als Strukturbrüche erlitten, sondern durch die Bündelung aller vorhandenen Potenziale frühzeitig und gemeinsam gestaltet werden. Die Zukunftsagentur wird den Weg beschreiben und vorbereiten, mit dem das Rheinische Revier auch im 21. Jahrhundert eine moderne, prosperierende und innovative Energie- und Industrieregion sein kann.
Durch vorausschauenden Strukturwandel fördert die Zukunftsagentur Rheinisches Revier neue Ideen, Chancen und Wertschöpfungen. Wir entwickeln Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte für den Strukturwandel und unterstützen Projekte von der Idee bis zur Durchführung. Dabei arbeitet die Zukunftsagentur mit ihren Partnern aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Verbänden innerhalb und außerhalb der Region zusammen und sorgt für eine zunehmende Vernetzung dieser Akteure.
Nähere Informationen zur Zukunftsagentur Rheinisches Revier finden Sie hier.

Aktivitäten und Projekte im Themenfeld zirkuläre Wertschöpfung

Eines der zentralen Ziele im Zukunftsfeld Ressourcen und Agrobusiness ist die Entwicklung des Rheinischen Reviers zu einer Zukunftsregion der Ressourcenwende, die Arbeitsplätze und Wertschöpfung erhält und schafft. Während die Energiewende als gesamtgesellschaftlich anerkanntes und gesetzlich umgesetztes Ziel fest im öffentlichen Bewusstsein verankert ist, ist die Ressourcenwende als Begriff noch nicht annähernd ähnlich etabliert. Dabei sind die mittel- und langfristigen Ziele im Klimaschutz nur erreichbar, wenn konsequent und in allen Zukunftsfeldern Ressourcen geschont werden. Energie- und Ressourcenwende sollten daher stets zusammen gedacht werden.


Zentrale Bausteine der Strategie zur Ressourcenwende im Rheinischen Revier sind die Konzepte der Bioökonomie und der zirkulären Wirtschaft:
Ziel der zirkulären Wirtschaft ist die größtmögliche Nutzung vorhandener natürlicher Ressourcen im Kreislauf. Dafür müssen zahlreiche technologische, organisatorische, institutionelle und soziale Innovationen entstehen und verbreitet werden, wofür ein Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nötig ist. Außerdem müssen Produktion, Konsum, Entsorgung sowie politische und rechtliche Rahmenbedingungen zusammen erfasst werden.


Bioökonomie bezeichnet eine Wirtschaftsform, welche die Erzeugung, Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme umfasst, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Dadurch soll die Bioökonomie mit biologischem Wissen, biogenen Rohstoffen und verantwortungsvollen Innovationen zu einer nachhaltigen, klimaneutralen und kreislauforientierten wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Die zunehmende Verknüpfung beider Wirtschaftsformen im Sinne einer zirkulären Bioökonomie soll eine ressourceneffiziente, nachhaltige und dabei wettbewerbsfähige Form des Wirtschaftens im Rheinischen Revier voranbringen.


Die strategische Ausrichtung des Rheinischen Reviers zu einer Vorreiterrolle für die Einleitung der Ressourcenwende in Deutschland bietet neben der Verwirklichung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele große Chancen für Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Dazu soll eine Regionalstrategie erarbeitet werden, die alle Akteure einbindet. Es ist besonders wichtig, alle gesellschaftlichen Gruppen mitzunehmen und eine Brücke zu schlagen zwischen Umwelt- und Naturschutz, der Land- und Forstwirtschaft, der Wissenschaft sowie den Unternehmen und Konsumentinnen und Konsumenten. Letztendlich sind die gesellschaftlichen Probleme nur gemeinsam zu lösen.


Nähere Informationen zum Zukunftsfeld Ressourcen & Agrobusiness finden Sie hier.

Kontakt

Dr. Ruth Hausmann

Bismarckstraße 16
52351 Düren

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