Am 18. Juni 2026 fand die 21. Sitzung des Runden Tisches Zirkuläre Wertschöpfung NRW im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die weitere Umsetzung einer zirkulären Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen voranzubringen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden die aktuellen Entwicklungen aus den Thementischen Metall, Reifen-Recycling und Digitalisierung vorgestellt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Vortrag von NRW.Energy4Climate zum Thema „Zirkuläre Leitmärkte ermöglichen – Messbarkeit, Sichtbarkeit und Markthochlauf zirkulärer Produkte“. Dabei wurde deutlich, dass verlässliche Bewertungsmaßstäbe, eine höhere Transparenz sowie geeignete Marktbedingungen wesentliche Voraussetzungen sind, um zirkuläre Produkte erfolgreich im Markt zu etablieren.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Vorstellung der Studie „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz – Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie“ durch Geschäftsführer Dr. Claas Oehlmann und Projektreferentin Viktoria Otte von der Circular Economy Initiative BDI. In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, welche Schlussfolgerungen sich daraus für Nordrhein-Westfalen ergeben und welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um den Wandel hin zu einer zirkulären Wirtschaft weiter zu beschleunigen.
Abgerundet wurde die Sitzung durch aktuelle Informationen aus der Leitstelle Circular Economy NRW sowie einen offenen Austausch der Teilnehmenden zu weiteren Themen und Vorhaben.

Der 21. Runde Tisch hat erneut gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung ist. Nur durch die enge Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure können die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Circular Economy in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu stärken und die Transformation hin zu einer zirkulären Wertschöpfung erfolgreich zu gestalten.

