Technologie von morgen, Arbeitsplätze von heute: „Produktives.NRW“ geht in die nächste Runde

Ministerin Neubaur: Verantwortung für Europa – Wir setzen starke Impulse für eine wettbewerbsfähige Industrie und hochwertige Arbeitsplätze

Von Künstlicher Intelligenz über Wasserstoff bis hin zur Biotechnologie: Für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und ein souveränes Europa sind digitale und nachhaltige Schlüsseltechnologien entscheidend.

Mit dem vierten Förderaufruf „Produktives.NRW“ aus dem EFRE/JTF-Programm NRW unterstützen Land und Europäische Union Unternehmen aus dem Rheinischen Revier und dem nördlichen Ruhrgebiet, die marktreifen Lösungen für solche Zukunftstechnologien entwickeln und umsetzen. Konkret werden Ansiedlungen und Unternehmenserweiterungen gefördert. Die EU stellt dafür Mittel aus dem Just Transition Fund (JTF) bereit.  

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Ein souveränes Europa braucht technologische Stärke und eigene Industrielle Wertschöpfung. Nordrhein-Westfalen übernimmt hier Verantwortung. Unternehmen aus NRW sind an der Spitze, wenn es um Zukunftstechnologien und Innovationen für eine nachhaltigere, digitalere und effizientere Wirtschaft geht. Gemeinsam mit der EU setzen wir gezielt Impulse für eine wettbewerbsfähige Industrie und gute Arbeitsplätze – insbesondere im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet.“

Wer kann sich bewerben?

Der Förderaufruf richtet sich an kleine, mittlere und große Unternehmen in den vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen. Eine Förderung erhalten können Unternehmen, die im Rheinische Revier (ohne den Kreis Euskirchen) oder im nördlichen Ruhrgebiet in den Städten Bottrop, Dorsten, Gladbeck und Marl ihren Sitz oder eine Niederlassung haben oder errichten wollen.

Welche Technologien werden gefördert?
  • Digitale Technologien und technologieintensive Innovationen: Dazu zählen unter anderem Quantentechnologien, Halbleiter- und Sensortechnologien, Künstliche Intelligenz, Robotik und fortschrittliche Navigationstechnologien
  • Umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien: Dazu zählen unter anderem fortschrittliche Fertigungs- und Recyclingtechnologien, Technologien der Kreislaufwirtschaft, Erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batterie- und Energiespeichertechnologien und klimafreundliche Antriebstechnologien für den Verkehr.
  • Biotechnologien, unter anderem in der Bioinformatik, in den Verfahrenstechniken sowie in der Zell- und Gewebekultur und -technik.

Wie läuft das Verfahren ab?

Der Förderaufruf „Produktives.NRW“ sieht ein zweistufiges Auswahlverfahren vor. Die Frist für die neue Einreichungsrunde endet am 31. März 2026. Die Auswahl der Vorhaben erfolgt durch ein unabhängiges Gremium. Die jeweilige Förderhöhe ist abhängig von der Unternehmensgröße und der gewählten beihilferechtlichen Grundlage.

Weitere Informationen 

Alle Details zum Förderangebot und zu Ansprechpersonen finden Sie unter https://www.efre.nrw/einfach-machen/foerderung-finden/produktivesnrw

Zum Hintergrund

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Funds (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.jtf.nrw .