Im Rahmen ihrer „NRW Innovation Tour 2026“ besuchte NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur in dieser Woche die Poly-IQ GmbH in Overath.
Im Projekt „naTHan“ arbeiten Prof. Dr. Simone Lake vom Institut für Allgemeinen Maschinenbau der TH Köln, Mitglied der Forschungsgemeinschaft :metabolon, und die Poly-IQ GmbH an der Entwicklung nachhaltiger 3D-Druck-Materialien für technische Anwendungen. Ziel ist es, rezyklatbasierte Compounds und Filamente zu entwickeln, die in industriellen Anwendungen eingesetzt werden können und gleichzeitig eine deutlich reduzierte Umweltbelastung aufweisen.
Dabei geht es in dem Projekt besonders um die Frage, wie recycelte Kunststoffe so aufbereitet werden können, dass sie den hohen Anforderungen industriellen 3D-Drucks standhalten. Dabei geht es zum Beispiel um Stabilität, Hitzebeständigkeit und eine gute Verarbeitbarkeit im Druckprozess.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie innovative Ansätze in der additiven Fertigung dazu beitragen können, Rezyklate stärker in industrielle Anwendungen zu integrieren und gleichzeitig Treibhausgasemissionen zu reduzieren und passt damit zu den Forschungsansätzen der TH Köln in der :bergischen rohstoffschmiede.
Monika Lichtinghagen-Wirths nahm als Vertreterin des Runden Tischs Zirkuläre Wertschöpfung NRW und des Innovationsstandorts :metabolon an dem Besuch teil, um das Projekt im zukünftigen Thementisch „Kunststoff“ zu verankern und den Austausch mit interessierten Akteurinnen und Akteuren in Nordrhein-Westfalen zu fördern.
